Durch Kooperationen Stärken miteinander verbinden

Wir bieten ein breites Portfolio aus Gummi-, Silikon- und Kunststoffformen an und können auch Kleinserien fertigen. Neben Werkzeugbau und Spritzguss sind Batterien und Brennstoffzellen unser drittes Standbein. Automotive – an Zulieferer- und auch direkt – ist unser größter Geschäftsbereich, hinzu kommt der Bereich Gesundheits- und Pharmatechnologie. Werkzeuge, die wir produzieren, werden in unserem Unternehmen auch getestet – es ist uns ein Anliegen, diesen Schritt über die reine Produktion hinauszugehen.

Im Bereich Werkzeug- und Formenbau hat jedes Unternehmen seine eigene Kompetenz. Es ist wichtig, sich diese bewusst vor Augen zu führen – und sich entsprechend auch darüber klar zu werden, wo die eigenen Schwächen liegen. Gerade deshalb sind Kooperationen zwischen Unternehmen sehr wertvoll. Gemeinsam ist es möglich, Projekte zu realisieren, die man allein nicht umsetzen könnte, sich zu ergänzen, über sich hinauszuwachsen. In Kooperationen zu denken ist meiner Ansicht nach deshalb ein Muss – auch für Unternehmen, deren Kunden vor allem in Deutschland ansässig sind. Große Aufträge der OEMs sind für KMU oftmals nicht allein zu stemmen – mit Blick auf den Koordinationsaufwand betrauen die Auftraggeber allerdings nur ungern verschiedene Unternehmen mit der Umsetzung. Gemeinsam aufzutreten kann in diesem Spannungsfeld ausschlaggebend sein.

Mit internationalen Kooperationen haben wir bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht. Entscheiden ist dabei immer, Vertrauen zueinander zu fassen. Die Basis für dieses Vertrauen ist eine gemeinsame Haltung, was Produktionsstrukturen und Qualitätsmaßstäbe betrifft. Die Mentalität der portugiesischen Werkzeug- und Formenbauer ähnelt unserer, deswegen sehe ich hier eine ideale Basis für eine Zusammenarbeit.

In Zukunft wird das Thema Nachhaltigkeit einen großen Einfluss auf den globalen Markt nehmen. Es wird unausweichlich sein, in Europa mehr zusammenzuwachsen. Im Moment liegt im internationalen Wettbewerb der Fokus stark auf niedrigen Preisen, doch bald werden auch Faktoren wie beispielsweise CO2-Emissionen und entsprechend die Länge der Transportwege mehr an Bedeutung gewinnen. Das ist unsere Chance als europäische Werkzeugmacher, uns mit unseren Werten zu positionieren.